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… lautete die zentrale Take-Home-Message des Workshops „KI in der Forschung“, der im Rahmen des Science Day am 26. November 2025 an der Hochschule Magdeburg-Stendal stattfand. Organisiert wurde der Workshop von Sebastian von Enzberg und Lena Michelle Müller aus dem ZAKKI-Team und von Hagen Fehse aus dem Team Forschung, Entwicklung und Transfer.
Den Auftakt des Workshops bildete ein kurzer Impulsvortrag, der das Verhältnis von Künstlicher Intelligenz und Forschung aus verschiedenen Perspektiven beleuchtete. Zunächst stand die Frage im Fokus, wie autonom Forschung durch KI heute sein kann. Anlass dafür war die Vorstellung des aktuellen Papers „Kosmos: An AI Scientist for Autonomous Discovery”. Das Fazit fiel nüchtern aus und kam zu dem Schluss, dass KI die Forschung zwar beschleunigen, aber nicht eigenständig ersetzen kann. Diese Perspektive wurde durch Studien zur Güte der Ergebnisse von KI-Systemen sowie zum erforderlichen Ressourcenverbrauch in Form von Rechenleistung, Energie und Daten ergänzt. All diese Blickwinkel verdeutlichten, dass KI ein mächtiges Werkzeug für die Forschung ist, das jedoch weiterhin auf wissenschaftliche Grundlagen, eine kritische Einordnung und eine verantwortungsvolle Nutzung angewiesen bleibt.
Ausgehend von dieser zentralen Botschaft wurden im Workshop drei Gruppen gebildet. Diese befassten sich mit KI als Forschungsgegenstand, KI als Unterstützung im wissenschaftlichen Arbeiten oder KI als Unterstützung im wissenschaftlichen Arbeitsalltag. In allen drei Gruppen standen dabei dieselben Kernfragen im Raum: Wie wird KI aktuell genutzt? Wie sollen Nutzung und Haltung in Zukunft aussehen? Welche Maßnahmen sind nötig, um diesen gewünschten Soll-Zustand zu erreichen? In der Zusammenfassung der Gruppenergebnisse im Plenum wurde der Wunsch nach einer KI-Strategie deutlich. Diese Strategie sollte unter anderem hochschulweite Schulungen zu Datenschutz und -sicherheit beim Einsatz von KI umfassen und weitere Empfehlungen für einen transparenten Umgang mit KI in allen Bereichen enthalten. Ebenso wichtig sind Räume für Austausch und kollegiale Beratung in Form von regelmäßigen Austauschformaten oder KI-Methoden-Mentoring. Zudem ist ein Budget für KI-Tools erforderlich.
Der Impuls sowie die Dokumentation der Gruppenarbeit sind in der PDF-Datei zu finden.